Firmenchronik
 
Die Gründung der Firma Schmidt Elektronik mit Sitz in Bodolz/Lindau, Hoyerberg, erfolgte 1968 durch Ingenieur Walter Schmidt.
Zu Beginn stand die Entwicklung und Fertigung meteorologischer Spezialgeräte für Wetterdienste und Forschung, wie auch, damalig innovativ, elektronischer Drehzahlsteller für Lüftermotore im Auftrag und Namen der Firma Siemens AG, im Vordergrund.

Eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen, Forschungsgruppe Physik der freien Atmosphäre, führte unter anderem zu einer 10-jährigen aktiven Mitarbeit in der internationalen Forschungsgemeinschaft Föhnforschung Rheintal - Bodensee; Schwerpunkt hierbei bildeten Untersuchungen der Feinstruktur meteorologischer Parameter sowie Registrierung atmosphärisch-elektrischer und optischer Erscheinungen bei verschiedenen Wetterlagen. Diese Erkenntnisse gaben Anlass zur Entwicklung und Fertigung von Blitzortungsgeräten für kommerzielle und militärische Wetterdienste. Ein weiterer Zweig, Entwicklung/Fertigung medizinischer Spezialgeräte, kam durch Mitwirkung bei der Internationalen Forschungsgemeinschaft für bioelektronische Funktionsdiagnostik und Therapie.

Die bis 1978 als weiterer Tätigkeitsbereich projektierten konventionellen elektrischen Steuerungen für industrielle Anwendungen wurden von nun an als Folge der Markterfordernisse mittels Computer und speicherprogrammierbaren Steuerungen realisiert. Dieses Betätigungsfeld erweiterte sich bis heute zum Hauptaufgabengebiet. So steuern und überwachen heute Soft- und Hardware komplexe sensible Prozesse z.B. im Nahrungsmittel- und pharmazeutischen Bereich internationaler Anwender.

Ein Team erfahrener und kompetenter Mitarbeiter ermöglicht es, effizient und flexibel auf die unterschiedlichsten Kundenwünsche und Anforderungen einzugehen. So wird der Leitsatz der Firma - Kundenzufriedenheit und adäquate Realisation - auch im 5. Jahrzehnt ihres Bestehens und darüber hinaus weiter Gültigkeit haben. Die Umwandlung der Firma im Jahre 2000 in eine GmbH erfolgte aus persönlichen Gründen des Besitzers, um das Unternehmen schrittweise einer jüngeren Leitung zuzuführen.

Die Struktur der Firma, das Aufgabengebiet sowie die derzeitige Auftragslage lassen eine weitere positive Entwicklung erwarten.